Bericht zur Fahrt v. 20.03.09 Porsche-Museum Stuttgart

Am Freitag den 20.03.09 sind wir mit einer fast 50 Personen starken Gruppe von Architekten und Ingenieuren per Bus zur Fahrt nach Stuttgart gestartet. Wir waren etwas früher gegen 11.15 h im Museum eingetroffen, so dass wir vor den Führungen noch genügend Zeit zum Akklimatisieren, Kaffeepause etc. hatten. Nach einer hälftigen Gruppenteilung ging es gegen 12.00 h los. Die erste Gruppe wurde anhand der Außenbetrachtung des Gebäudes von den Herren Dr.Stengel u. Heiß von stahl + verbundbau GmbH über die Hochkomplizierte Stahlkonstruktion des Tragwerks ( Flieger ) und dessen schwierige Kraftableitung über die 3 Kerne in die Gründung informiert. Bei den Erläuterungen der beiden Ingenieure konnte man den berechtigten Stolz über die gelungene ingenieurmäßige Umsetzung der architektonischen Forderung und den Bauablauf in einem engen Zeitfenster und begrenzten Areal mitbekommen. Über das Innenleben der Konstruktion mit 6000 to Stahl wurde später noch berichtet. Während dessen wurde die 2.Gruppe von Hr. Eckert von hg merz ( Ausstellungsgestaltung ) durch das Porsche-Museum geführt. Im Gegensatz zu dem Daimler-Museum, bei dem auch hg merz mitverant- wortlich war, sollten hier die Exponate nicht mit einer thematisierten Architektur verbunden werden, sondern sich vor einem ruhigen Hintergrund im historischen Ablauf präsentieren. Diese Aspekte konnte uns Herr Eckert in lockerer Atmosphäre, auch mit Hinweisen auf unterschiedliche Auffassungen zwischen Planer und Bauherrschaft, erläutern. Nach einem kurzen Imbiss wurden die Gruppen getauscht. Gegen 16.30 h traten wir die Heimreise an und kehrten in Tamm bei Ludwigsburg im Hotel Ochsen zum Abschluss ein. Hier hatten wir noch einmal die Gelegenheit, bei einem Bildvortrag der beiden uns begleitenden Herren Stengel u. Heiss, die komplexe Konstruktion der 15.000 unterschiedlichen Stäbe mittels einer lebhaften Diskussion zu verstehen. ( Projektveröffentlichung in DBZ 3/2009 nachzulesen ) Der anschließende Schwabenteller mit den entsprechenden regionalen Getränken ließ sich auf der störungsfreien Heimfahrt gut verdauen. Nach der Ankunft gegen 23.00 h in Darmstadt, waren wir uns sicher, eine gelungene Exkursion erlebt zu haben.

 
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