Bericht über die Fahrt nach Stuttgart v. 15.06.2007

Pünktlich um 8.00 startete unsere ca. 33 Teilnehmer starke Gruppe in Darmstadt.
Nach zügiger und staufreier Fahrt waren wir sogar etwas frührer als vorgesehen in Stuttgart am Daimler-Museum. Nach einer kurzen Kaffeepause konnte um 11.00 die Führung beginnen.

In einem halbstündigen Vortrag mit architektonischem Hintergrund wurde uns das beeindruckende Bauwerk mit seinen komplizierten Strukturen näher gebracht und erläutert.
Insbesondere die statischen Kabinettstückchen der schiefen und in sich verdrehten, über große Spannweiten gehenden Flächentragwerke, lösten Erstaunen aus. Die Neuartigkeit der Darstellung und vor allem der Preisbildung war bedenkenswert. Die Fachleute unter uns waren sich im Klaren, dass die genannten Baukosten von 150 Mio. nur eine politische Größenordnung sein konnte.
Diese Einführung war zwar nötig, um den späteren Museumsbesuch in der historischen Reihenfolge sinnvoll zu gestalten, war jedoch nach dem Empfinden der meisten Teilnehmer zu sehr mit philosophischem Beiwerk versehen.
Der darauf folgende Rundgang ( im wahrsten Sinne des Wortes ) war in der Verbindung und Zurschaustellung der Firmengeschichte ( Entwicklung von , motorisierter Kutsche bis Formel 1 , ) mit der Parallellaufenden Zeitgeschichte schon allein die Reise wert.
Die Empfehlung der Museumsführerin , das Museumsangebot verlange einen zweiten Besuch, kann man nur unterstreichen.
Einige Teilnehmer konnten ihre Fahrkünste noch vor dem Mittagessen ( besser so ! ) in einem Simulator unter Beweis stellen.
Die Cafeteria, mit einem guten Angebot, befand sich in einem riesigen Souterrain, welches das Museum mit der Niederlassung verband.

Wiederum pünktlich ( ein Lob der Gruppendisziplin ) konnten wir in die Innenstadt starten, wo der Besuch im Kunstmuseum angesagt war.
Alternativ konnte sich jeder nach eigenem Gusto zusätzlich eine Innen – stadttour antun, welche durch den mittlerweile einsetzenden Regen allerdings eingeschränkt war. Einige konnten die Markthalle in der Nähe besichtigen. Dies war ein Genuss für alle Sinne. Die Frage, warum dies in Darmstadt nicht möglich ist, bleibt offen.

Nach diesem Zwischenstopp in der Innenstadt, fuhr uns der Bus unter der der kundigen Führung des Kollegen Formhals zu unserer wohlverdienten Einkehr in den Gewölbekeller einer Besenwirtschaft in Weinstadt.
Dass dies großen Gefallen fand, merkte man an der nachlassenden Bereitschaft zur pünktlichen Heimkehr.
Letztendlich kamen wir nach einer angenehmen Rückfahrt gegen 11.00 in Darmstadt an und konnten uns über einen gelungenen Tag freuen.

 
strich

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