Graz

Studienfahrt in die Darmstädter Schwesterstadt Graz (Österreich)

Der MAIV Darmstadt führte vom 28.September bis 1.Oktober eine viertägige Studienfahrt nch Graz durch. Die Studienfahrt wurde von dem Vorsitzenden des MAIV-Herrn Stadtrat Dipl.Ing. Dieter Wenzel, Architekt, persönlich vorbereitet und war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein voller Erfolg.

Graz, die Hauptstadt der Steiermark und mit ihren rund 250.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Österreichs liegt im Südosten des Landes, nur rund 50 Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt. Hier studieren über 38.000 Menschen aus rund 100 Ländern an Universitäten und Fachhochschulen.

Im Jahr 1999 wurde die Grazer Altstadt mit ihrer unvergleichlichen Dächerlandschaft von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Wahrzeichen ist der Uhrturm auf dem Schlossberg. 2003 war die Stadt Kulturhauptstadt Europas und hat neue Wahrzeichen wie die Insel in der Mur oder das Kunsthaus geschaffen. Seit 1968 sind die Städte Darmstadt und Graz verschwistert.

Bereits am Nachmittag des Anreisetages ging es mit der Besichtigung des Kunsthauses in das Fachprogramm.

"Wie eine riesige bläulich schimmernde Blase schwebt das Wahrzeichen des neuen Graz über dem rechten Ufer der Mur". Seit Oktober 2003 lockt das Kunsthaus - von seinen Schöpfern Peter Cook und Colin Fournier liebevoll "Friendly Alien" genannt - mit spektakulärer Architektur und verschiedenen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Eine ausführliche Darstellung des Gebäudes sowie die jeweils aktuellen Ausstellungen können von der Webseite des Kunsthauses http://www.kunsthausgraz.at/ entnommen werden.

Am nächsten Tag fand ein Empfang beim Grazer Magistrat im historischen Rathaus statt.

Herr stellvertr.Bürgermeister Walter Ferk begrüßte die Darmstädter Gruppe sehr herzlich.

In einem beeindruckenden Abriß der Grazer Entwicklung mit den Schwerpunkten Städtebau und Wirtschaftsentwicklung wurde die Entwicklung von Graz vorgestellt.

Die steirische Landeshauptstadt Graz besticht mit hoher Lebensqualität, als vitaler Wirtschaftsstandort, als Zentrum von Wissenschaft und Forschung und mit zahlreichen Kultur-Highlights.

Herr Ferk hob besonders die Erfolge von Graz im Umwelt- und Klimaschutz hervor.

So wurde bereits 1993 Graz der Klimaschutzpreis, 1995 und 1996 die Auszeichnung Zukunftsbeständige Stadt und die Auszeichnung der Europäischen Union, Sustainable City Award, erteilt.

2002 wurde das Grazer Projekt Ökodrive mit dem europäische Umweltpreis Climate Star ausgezeichnet.

Ein Altstadtrunggang durch den best erhaltnen Stadtkern Mitteleuropas mit Blick auf die faszinierenden roten Dächerlandschaft mit Fahrt auf den Schlossberg schloß sich den interssanten Ausführungen an.

Der letzte Exkursionstag war einer Fahrt ins Südsteirische Weinland vorbehalten.

Ein kulinarischer Ausflug durch die Südsteiermark mit einem Blick in den ältesten und größten steirischen Weinkeller im bischöflichen Schloss Seggau - Kostprobe inklusive. Danach geht es weiter durch die atemberaubende Hügellandschaft der südsteirischen Weinberge bis zum genüsslichen Ausklang in einer typischen Buschenschank mit regionalen Schmankerln und einer Verkostung des berühmten Kürbiskernöls.

Am Ende der ereignisreichen Tage dankte der Stellvertretende Vorsitzende- Herr Dip.Ing. Dietrich Walter – Herrn D.Wenzel für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Fachexkursion.

Mitglieder der Architektenkammer bzw Ingenieurkammer Hessen erhielten für die Teilnahme an der Veranstaltung Fortbildungspunkte gemäß der Fortbildungsordnung bzw. Fortbildungsrichtlinie gutgeschrieben.


Bild 1 zeigt den Uhrturm auf dem Schlossberg Copyright Graz Tourismus- Hans Wiesenhofer
Bild 2 zeigt Frau Magister Johanna Aufreiter bei Ihrer Führung durch das Kunsthaus Graz
Bild 3 zeigt Herr Stadtrat Dipl.Ing. D.Wenzel, Vorsitzender des MAIV dankt Herrn stellv.Bürgermeister Walter Ferk
Bild 4 zeigt den Blick aus dem Rathaus auf den Marktplatz im Hintergrund den Schlossberg mit Uhrturm
Bild 5 zeigt eine Attraktion von Graz: die Murinsel
Bild 6 zeigt die MAIV-Gruppe beim Stadtrundgang

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